Entscheidungsfähig werden – ins Handeln kommen

"Als Menschen haben wir eine doppelte Pflicht: „zum Gelingen des Ganzen beizutragen, von dem der Mensch ein Teil ist – und zum Gelingen des Ganzen beizutragen, das wir selbst sind."
(Schulz von Thun)

Jeder von uns arbeitet daran auf ureigenste Weise.  Diese  persönlichen Muster zu reflektieren und wahrzunehmen hilft, den eigenen Anteil an bestehenden Problemen zu erkennen. Bewusstheit und Anerkennung dessen, was ist, machen für neue Handlungsmöglichkeiten und sinnvolle Entscheidungen den Weg frei. Autonomie ist das Ziel.

Diese Autonomie meint nicht Arroganz und Überlegenheit. Vielmehr ist sie Ergebnis der Fähigkeit, Paradoxien gelassen anzunehmen und den eigenen Selbstwert unabhängig vom Außen aufrecht zu erhalten. Aus der so gewonnenen Freiheit erwachsen Mut und Empathie. Zusammenarbeit über Ebenen hinweg wird verbessert, Unternehmensziele werden leichter erreicht.

Daran arbeiten wir mit unseren Coachees.

Herr T. leitet die Abteilung Versand, Zoll und Transport in einem global aufgestellten Unternehmen. Er ist unglücklich, weil das Team neue Prozesse nicht in den Alltag integriert und schlecht zusammenarbeitet. Die Mitarbeiter von Herrn T. dagegen klagen, dass nicht genug entschieden und getroffene Entscheidungen schnell wieder vergessen würden. Ich lerne Herrn T. im Kontext eines Change-Projekts kennen. Er ist ein sympathischer, uns Beratern zugewandter und hilfsbereiter Auftraggeber. Er nickt ständig, wenn man mit ihm spricht, gibt auffallend oft Recht und nimmt auch kritisches Feedback mit einem Lächeln an.

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Richard kommt nach einem gemeinsamen Workshop bei seinem Arbeitgeber als Privatzahler zum Coaching. Er fühlt sich gekränkt, weil sein Chef ihn nicht wahrnehme, ihn übergehe, ihn „einfach links liegen lasse“. Richard hat jedoch eine Aufgabe, die ihm Freude macht und ungewöhnliche Freiheitsgrade zulässt. In den Zielvereinbarungsgesprächen liegt seine Bewertung über der Norm, so dass er regelmäßig seinen Bonus erhält. Richard möchte lernen, so zu kommunizieren, dass der Chef ihn in seiner Bedeutung für das Unternehmen anerkennt. Er möchte üben, Lob und Feedback aktiv einzufordern, um das zu bekommen, was er (scheinbar) braucht. 

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Hier verfügt man beruflich wie privat über einen reichen Erfahrungsschatz. Die daraus gewonnene Flexibilität und geistige Unabhängigkeit sind das Plus im Beratungsansatz.

Hier fühle ich mich wohl. Eigentlich bin ich beratungsresistent, aber hier habe ich verstanden, wie ich funktioniere und verstehe immer mehr. Nach jeder Sitzung habe ich neue Erkenntnisse und neue Aufgaben für meine Zukunft. Danke für die deutliche Horizont-Erweiterung.

Drei Dinge gefallen mir an dieser Art zu coachen besonders: Sachverstand, Empathie und Realitätsnähe. Dadurch hat jede Session Relevanz für die täglichen Frage- und Aufgabenstellungen und verharrt nicht bloß in theoretischen Modellen. Dies liefert mir einen wichtigen Beitrag in meiner Führungsentwicklung, den ich nicht mehr missen möchte.

Vivien Marsch kann sich in die verschiedensten Situationen hineinversetzen und immer das Beste daraus holen. Sie erkennt die Zusammenhänge sehr schnell und bringt, dank ihrer professionellen Analyse, Klarheit in jeder schwierigen Situation.